Wie lernen am besten gelingt.

Zurück aus den Ferien mit den zusätzlich erschwerten Bedingungen durch Corona, beginnt für viele Kinder ein neuer Lebensabschnitt. Oft machen wir uns auch ganz unnötige ganzen Gedanken vor der Einschulung, denn Kinder können sich viel besser an neue Gegebenheiten anpassen , als wir Erwachsene denken. Eltern empfinden oft schon in der Grundschule einen gewissen Druck Ihre Kinder möglichst optimal zu fördern, was für Kinder oft zuviel ist und schon in der Grundschule den Kindern die Freude am Lernen vergeht. Der bedeutende Hirnforscher Prof. Dr. Gerald Hüther erläutert in einem kurzen Clip wie Lernen bei Kindern wirklich gefördert wird. Kinder einzuladen, ermutigen, inspirieren – anstatt „Kompetenzen“ aufzubauen. Hörenswert, wie wir finden.

 

 

Auszeit :)

Ferien zuhause – klingt zugegebenermaßen nicht sehr aufregend, aber es gibt kleine psychiologische Tipps, wie es besser gelingen kann: Planen Sie die Tage genau wie im Urlaub, so dass auch Vorfreude entstehen kann. Starten Sie mit einem Ritual, wie z.B. ein besonderes Abendessen. Versuchen Sie Neues, Unbekanntes zu erleben – das trainiert das Gehirn und bleibt in Erinnerung.
Wir melden uns wieder Anfang September mit News/Interessantem zum Thema Kindergesundheit.

Wir brauchen klare, verständliche Aussagen.

Dieser „Glaubenskrieg“ in den Medien: immer mehr Studien mit geringer Fallzahl aus China, Island, USA, Österreich, Italien, Deutschland, etc. die Kein med. Laie verstehen kann, werden öffentlich im TV diskutiert. Mal so – mal so. Mal von einem BWLer, mal von einem Ethiker, mal von einer Moderatorin, dann von einem Moderator. Jetzt noch eine YouTube Wissenschaftsjournalistin die uns erklärt, dass eigentlich keiner unserer Experten seinen Job wirklich gut macht. Sehr gut!!! Genau das ist es was wir noch brauchen – noch mehr Verunsicherung, noch mehr Fragen – das macht noch mehr Angst. Möchte man das?

Gebt den Menschen endlich klare Handlungsempfehlungen und Antworten auf Ihre dringenden medizinischen Fragen, anstatt immer noch zu erklären, dass Händewaschen und Abstandhalten was bringt. Äh, seit 4 Wochen bringt ja auch das Tragen eines Mundschutzes einen gewissen Eigenschutz, nachdem uns 6 Wochen lang erzählt wurde, dass es nur Fremdschutz ist. Lesson learned.

Genießt die Ostertage, wenn möglich.

Es sind anstrengende Zeiten für Alle von uns, doch gerade Eltern sind besonders gefordert und finden schwer Ruhe. Wenn möglich, lasst das Thema Corona über die Ostertage ein wenig ruhen. Es ändert sich nichts, außer „Zahlen“, die man tagesaktuell eigentlich auch nicht braucht. Wir melden uns in ein paar Tagen wieder. Schöne Auszeit.

Corona-Podcast von Prof. Kekulè: Zuhören, lernen und auch mal lachen.

Über das Thema Coronavirus ist sehr viel Information im Netz und in den sozialen Medien. Leider sehr viel Fehlinformation, Panikmache und für den medizinsichen Laien nicht zu beurteilen. Einer unserer med. Beiräte, der Virologe und Pandemie-Experte Prof. Alexander Kekulè hat einen täglichen Podcast auf MDR, den wir wirklich sehr empfehlen können. Informativ, gut erklärt und Humor kommt auch nicht zu kurz:

Langeweile fördert die Kreativität.

Gerade jetzt mit der Zusatzbelastung durch geschlossene Kindergärten und Schulen haben Eltern vermehrt das Gefühl für das Entertainment Ihrer Kinder zu sorgen. Lasst Langeweile Eurer Kinder zu, denn Langeweile ist die Basis für Kreativität. Kinder erfinden aus der Langeweile heraus oft die schönsten Dinge. Prof. Hüther erklärt warum:

Kinder verarbeiten Nachrichten komplett unterschiedlich.

Viele Bilder aus den „Nachrichten über den Coronavirus“ können Kinder komplett verängstigen. Kindern fehlt die Möglichkeit, sich von den Bildern zu distanzieren. Sie können diese noch nicht so gezielt einordnen wie Erwachse. Bei Kindern steigt mit jeder Schreckensmeldung (noch stärker als bei Erwachsenen) die Angst, auch in so eine Situation zu geraten. Mehr über Ängste und weiterführende Informationen hier.

 

5+1 Regel und Ruhe und Gelassenheit.

Prof. Kekulé hat heute das  PAL-Schema (Personal Alert Level) mit Angabe der empfohlenen  Präventionsmaßnahmen von Gelb auf Orange geändert. Dies bedeutet, dass die gegenwärtige Situation persönliche Schutzmaßnahmen erfordert. Befolgen Sie diese 5 + 1-Regeln und bleiben Sie ruhig:

 

1. Komme anderen Gesichtern nicht zu nahe.

2. Wasche die Hände, bevor Du Dir ins Gesicht fasst oder etwas isst.

3. Umarme nur Menschen, mit denen Du Viren austauschen willst, d.h. mit denen Du zusammen lebst.

4. Betrachte öffentliche Innenbereiche als kontaminiert.

5. Vermeide Kontakt zu Anderen, wenn Du Husten oder Fieber hast.

 

+ 1 Bleibe gelassen!

 

Wer sich an diese Spielregeln hält, kann eine Bekanntschaft mit dem neuen Coronavirus mit hoher Wahrscheinlichkeit vermeiden. Mehr Aufwand bringt kaum zusätzlichen Schutz und macht das Leben unnötig kompliziert – schließlich haben wir es nicht mit Ebola und Co. zu tun. Wer dieser Tage krank wird sollte daran denken, dass gewöhnliche Erkältungen und Grippe nach wie vor viel häufiger sind als Covid-19. Und wer sich trotz allem infiziert, hat in der Regel eine über 99-prozentige Überlebenschance.  

Händewaschen schützt uns Alle.

In unserem Kommentar vom 05.02.2020 war die Ausbreitung des Coronavirus noch auf China beschränkt, doch Experten sahen das Szenario, was die potentielle Ausbreitung des Coronavirus (Sars-CoV-2) betrifft, schon seit Wochen auf uns zukommen. Jetzt hat man seitens der Regierung endlich wirklich verstanden und handelt.

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Seife und warmes Wasser wirken.

Viren werden am häufigsten über die Hände und Gegenstände übertragen, wie z.B. durch Händeschütteln, Nießen, Anfassen von Türklinken. Bei Kleinkindern, die noch Alles in den Mund stecken, sollte man vermehrt auf Hygiene achten. Richtiges Händewaschen (30 sek. mit warmen Wasser und Seife, Zwischenräume der Finger nicht vergessen) ist eines der wirkungsvollsten Maßnahmen. Mehr bei Netdoktor.

Kinder sind weniger betroffen.

Fast 70.000 Menschen sind nun weltweit, nachweislich mit dem Coronavirus infiziert und knapp 1.700 sind daran gestorben (16.02.2020). Der erste Todesfall in Europa wurde in Frankreich erfasst, ein 80jähriger Tourist aus China. Kinder sind nach aktuellen Daten weniger betroffen sich mit dem Coronavirus (2019-nCoV) zu infizieren. Es betrifft meist Ältere und Immungeschwächte. Seitens der Experten geht man von einer hohen Dunkelziffer aus, wobei der Krankheitsverlauf meistens milde verläuft und keine Lebensgefahr besteht.

Das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) hat eine Hotline eingerichtet (09131/68085101), in der Mitarbeiter Fragen  zum Umgang mit dem Virus beantworten.

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Coronaviren = SARS

Immer wieder werden Vergleiche mit SARS gezogen was die Agressivität des Viruses betrifft. Vorab eine Begriffserklärung: SARS (Schweres Akutes Respiratorisches Syndrom) wird die Erkrankung genannt, Ursache der Erkrankung ist ebenfalls ein Coronavirus. Es handelt sich somit um die gleiche Virsusart. Coronaviren sind gute Bekannte. Sie wurden bereits 1960 entdeckt, sind gut erforscht und dadurch kann es einfacher sein, wirkungsvolle Medikamente zu entwickeln. Auch was die Ansteckung und Vorsichtsmaßnahmen betrifft, verhalten sich beide Viren ähnlich.
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Coronavirus aktueller Stand.

Trotz der Ausbreitung des Coronavirus ist der Virologe Alexander S. Kekulé, Uniklinik Halle, optimistisch. „Man wisse frühzeitig über das Virus Bescheid, außerdem sei es weniger gefährlich als die SARS-Ausbreitung 2003. Trotzdem müsse man sich auch bei uns auf Infektionsfälle vorbereiten.“ Gut verständlicher Beitrag im Ersten:

Kinderhaut im Winter: Fettreiche Cremes schützen

Die Haut von Säug­lingen ist sehr viel dünner und sensibler als Erwachsenenhaut. Im Winter bei Kälte und trockener Heizungsluft trocknet die Babyhaut sehr viel schneller aus. Mit Mütze, Schal und Handschuhen ist meist ist nur das Gesicht der Kälte ausgesetzt. „Wind-und-Wetter-Salben“ speziell für Kinder bieten durch ihren hohen Fettanteil einen guten Schutz. Weitere, hilfreiche Tipps bei Baby & Familie:

Bla, bla, bla….

Kleine Patienten „rechnen“ sich nicht. Alle reden wie wichtig unsere Kinder sind, bla, bla, bla… doch selbst bei bekannten Misständen passiert seitens der Politik nichts. Der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ) befürchtet eine deutliche Verschlechterung der medizinischen Versorgung von Kindern und Jugendlichen in Deutschland. (mehr …)

Wasser, das beste Getränk für Kinder.

Eine große Anzahl von Untersuchungen zeigt, dass das, was Kinder von Geburt an bis zum Alter von 5 Jahren trinken, einen großen Einfluss auf ihre Gesundheit hat. Der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ) stimmt darin mit der amerikanischen Gesellschaft für Kinder- und Jugendärzte (AAP), überein.

Neue Serie: „Hilfe, unser Kind nimmt Drogen.“

Wenn Jugendliche mit Drogenproblemen zu tun haben, muss der Grund dafür nicht immer nur Leichtsinn sein.
Oft haben sie es einfach nicht besser gewusst. Drogenkonsum ist meistens die Antwort auf einen Mangel. Wer Entspannung braucht, steht meistens unter Druck. Wer Selbstbewusstsein sucht, hat zu wenig davon. Und wer den «Kick» sucht, langweilt sich mit sich selbst. Gerade Teens und junge Twens sind oft mit solchen Defiziten konfrontiert. Deshalb sind sie so anfällig für Drogen.

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Die Grüne Schleife als Anti-Stigma Symbol psychischer Erkrankungen.

Angelehnt an die rote Schleife (weltweites Symbol der Solidarität HIV-Infizierter und AIDS-Kranker) wird die grüne Schleife zusammen mit über 100 Bündnispartnern und zahlreichen Akteuren aus Politik und Gesellschaft als international bekanntes Anti-Stigma Symbol psychischer Erkrankungen in Deutschland eingeführt. Vor allem junge Menschen leiden heute unter großem Druck und sind häufig betroffen.18 Mio. Betroffene in Deutschland, Tendenz steigend.

 

 

Achtsamkeit: Pflichtfach in Englands Schulen

Leistungsdruck, Versagensängste, unruhige, schlaflose Nächte. Immer mehr Kinder leiden bereits in der Grundschule unter Stress. England macht es vor reagiert auf die steigende Zahl „psychisch auffälliger“ durch Achtsamkeits-    training als verbindliches Schulfach. Bravo!

 

YouTube APP für Kinder. Ihr Kind sieht (fast) nur, was es sehen soll.

Grundsätzlich ist es ratsam, mit Kindern bis zu 13 Jahren, gemeinsam und kontrolliert Kanäle wie YouTube zu nutzen.  Jedoch sind dort viele nicht kindgerechte Inhalte zu finden. Für jüngere Kinder empfiehlt sich daher die Nutzung von YouTube Kids. Es unterteilt sich in vier Themenbereiche: „Lernen“, „Entdecken“, „Shows“ und „Musik“. Google hat zudem ein paar Kontrollelemente für Eltern eingebaut. Sehr zu empfehlen ist die sicherste Voreinstellung „Nur genehmigte Inhalte“. Dennoch, wir empfehlen YouTube Kids nur gemeinsam zu gucken und nicht unter 3 Jahren.

Gedanken zum Kindergarten- und Schulstart

Zurück aus den Ferien beginnt für viele Kinder ein neuer Lebensabschnitt. Der bedeutende Hirnforscher Prof. Dr. Gerald Hüther erläutert in einem kurzen Clip wie Lernen bei Kindern wirklich gefördert wird. Kinder einzuladen, ermutigen, inspirieren – anstatt „Kompetenzen“ aufzubauen. Hörenswert, wie wir finden.