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Wir entlarven Fake-News rund um Kindermedizin.

Die zunehmende digitale Informationsflut macht es uns immer schwerer, relevante, vertrauenswürdige Inhalte
zu Gesundheitsthemen zu finden. Kindermedizin.info macht es sich zur Aufgabe, alle Interessierten, insbesondere Eltern, vor Fake-News zum Thema Kindermedizin zu schützen und so einen Beitrag zur Gesundheitsprävention zu leisten.

Wir recherchieren, beurteilen, vernetzen, publizieren.

Kindermedizin.info sichtet, prüft und vernetzt Informationen zur Kinder- und Jugendmedizin und stellt Inhalte kommentiert zur Verfügung. Die Nutzer erfahren woher die Informationen stammen. Sie können darauf vertrauen, daß die Angebote vertrauenswürdig und inhaltlich wertvoll sind.





Editorial
Wir sehen hin

Mit dem Wohlergehen unserer Kinder lässt sich viel Geld verdienen. Wen wundert’s, daß uns immer mehr Anbieter mit Kleingeldblick für’s große Geschäft mit Gesundheitsprodukten aller Art immer mehr Fakenews auf unsere Smartphones und Monitore schicken. Derweil ist die Bandbreite von Halb- und Unwahrheiten zu medizinischen Produkten und Maßnahmen kaum richtig abzuschätzen. Sie reicht von unabsichtlich und in gutem Glauben publizierten Falschnachrichten über Scharlatanerie bis hin zu bösartig in die Welt gesetzten Lügen und „textenden“ Bots. Um gefühlte Wahrheit von der tatsächlichen, die Wirklichkeit von der Lüge und effizienzbasierte Kindermedizin von Hokuspokus und Kurpfuscherei zu unterscheiden, brauchen Eltern und Kinderärzte ein besseres Verständnis zur richtigen Beurteilung sowohl von wissenschaftlichen Studien als auch von den Medien, die darüber berichten. Und weil das so ist, sehen wir von kindermedizin.info genau hin. Bevor wir veröffentlichen, checken wir News auf ihren Wahrheitsgehalt. Wir hinterfragen. Wir diskutieren mit Ärzten. Wir reden mit Eltern. Und wir unterziehen Gesundheitsorgansiationen und Verbände einem Acidtest. Und erst dann, wenn wir überzeugt sind, stellen wir Inhalte ins Netz.

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News - für Sie recherchiert

10.05.2019

Kommentar: Ramadan, Verzichten – ja. Aber nicht auf Essen & Trinken.

Warum berichten wir von Kindermedizin.info über das Ramadan-Fasten bei Kindern?
Nicht, weil wir gegen Muslime, für Christen, Juden, Hindus oder Buddhisten sind.
‚Sondern weil uns die Gesundheit aller Kinder am Herzen liegt. Das Prinzip der Enthaltsamkeit, der Besinnung, gibt es in vielen Religionen, jedoch ist in keiner Religion außer dem Islam das Essen und Trinken tagsüber untersagt. Ausgenommen vom Fasten sind Kinder, Kranke und Schwangere. Das ist richtig und wichtig. Denn für Kinder ist striktes Fasten gesundheitsschädlich, vor allem der Verzicht auf’s Trinken. (mehr …)

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letzte Änderung: 16.05.2019

Kommentar: Politiker, Ihr Einsatz bitte!

Experten für Kindermedizin trafen sich Anfang dieser Woche im oberbayerischen Tutzing. In der Akademie für politische Bildung fand der „1. Deutsche Kindergesundheitsgipfel“ statt. An dieser so wichtigen Tagung zur Bedeutung der Kinderrechte für die Kindermedizin kamen Vertreter aller 37 Universitäts-Kinderkliniken in Deutschland, außerdem Juristen, Experten und Verbände aus der Gesundheitswirtschaft an den Starnberger See, um sich gemeinsam den vielfältigen Herausforderungen der Pädiatrie zu stellen. Politiker kamen leider nicht. Bedauerlich, denn die Kindermedizin benötigt dringend mehr Gehör.

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letzte Änderung: 11.05.2019
27.04.2019

Impfungen bald auch an Schulen?

Bildungsministerin Anja Karliczek (CDU) möchte Impfungen künftig in der Schule ambieten. Auf diese Weise sollen Hürden für Impfungen abgebaut werden.

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letzte Änderung: 02.05.2019
03.04.2019

Eltern machen krank

Übergewicht, Karies, Sprachstörungen – hier gibt es Zusammenhänge zwischen Elternhaus und Kinder-
gesundheit. In Familien mit niedrigerer Bildung erkranken Kinder bis zu dreimal häufiger als Kinder von Akademikern. Das zeigt der neue Kinder-Jugendreport der DAK.

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letzte Änderung: 28.04.2019
22.03.2019

Seltener Allergien dank Hund, Katze, Kuh.

Kinder lieben Tiere und Sie entwickeln sogar seltener Allergien, wenn sie schon als Säuglinge in Kontakt mit Tieren sind. Ein schwedisches Forscherteam liefert nun eine aktuelle Studie hierzu. Mehr beim BVKJ.

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letzte Änderung: 26.04.2019
15.03.2019
24.02.2019

Hilft Hühnersuppe bei Erkältung wirklich?

Ja. Das Hühnchen in der Suppe bietet eine Reihe von Vorteilen. Es ist reich an Eiweiß, was das Immunsystem unterstützt und es ist auch eine gute Quelle für Vitamine und Mineralstoffe wie B-Vitamine, die das Immunsystem stärken. Mehr zur Studie beim BVKJ.

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letzte Änderung: 11.04.2019
17.02.2019

Honig und Tee besser als so manche Halsschmerzmittel

Laut Ökotest sind Halsschmerzmittel für Kinder nur mangelhaft und ungenügend (ÖKO-TEST, Januar 2019). Besser sind Honig und Tee. Das zeigt auch unser Artikel „Aktuelle Studienlage/Erkenntnisse zum Einsatz von Naturheilmitteln bei Erkältung“.
16 Halsschmerzmittel für Kinder wurden von Ökotest geprüft. Viele enthalten nebenwirkungsträchtige Wirkstoffe und Hilfsstoffe. Ob sie überhaupt etwas bringen ist fraglich.

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letzte Änderung: 05.03.2019
09.02.2019

Sanftes Streicheln lindert Schmerzen

Sanftes, langsames Streicheln lindert Schmerzen bei Babies bis zu 40 Prozent, zeigte eine Studie der University of Oxford. Langsames Streicheln aktiviert bestimmte sensorische Neuronen in der Haut und beruhigt das Baby.

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letzte Änderung: 11.04.2019
02.02.2019
24.01.2019

Handynutzung der Eltern macht Kinder wütend.

Wenn Eltern häufig Ihr Smartphone nutzen, neigen Kinder vermehrt zu Wutanfällen. Prof. Brandon McDaniel und Prof. Jenny Radesky, Ärztin und Professorin für Pädiatrie an der Universität Michigan, haben diesen Bezug eindeutig in einer Studie nachgewiesen. Die Studie ist leider nur im Orginal/Englisch verfügbar.

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letzte Änderung: 30.04.2019
16.01.2019

Geringer Cannabiskonsum verändert das Gehirn von 14-Jährigen.

Wieder ein wissenschaftlicher Beleg dafür, dass der Konsum von Cannabis in jungen Jahren keinesfalls verharmlost werden darf. Ergebnis: Bei den sporadischen Cannabiskonsumenten war das Volumen der grauen Substanz in bestimmten Hirnregionen erhöht. Veränderungen im Temporallappen gingen mit schlechteren Ergebnissen in neuropsychologischen Tests, wie z.B. dem wahrnehmungs­gebundenem logischen Denken einher.

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letzte Änderung: 26.04.2019
23.12.2018

Weihnachten und Feiertage – Zeit für Ruhe, Familie und Freunde.

Weihnachten und die Ferien als Zeit für Spielen, Geschichten und Bewegung an der frischen Luft. Ganz bewusst verzichten wir in dieser Zeit über News und Themen Rund um Kindergesundheit zu berichten. Ab Mitte Januar werden wir Euch wieder mit relevanten News und Themen zu Kindermedizin unterstützen. Bis dahin wünschen wir Euch eine schöne Zeit.

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letzte Änderung: 11.02.2019
21.12.2018

Botulismusgefahr: Kein Honig für Kinder unter 12 Monaten

Amerikanische Kinder- und Jugendärzte warnen aufgrund jüngster Vorfälle wiederholt davor, kleinen Kindern Honig zu geben. Honig, Ahornsirup oder Maissirup können Bakterien enthalten, die für Säuglinge lebensgefährlich werden können.

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letzte Änderung: 11.04.2019
04.12.2018
26.10.2018

Immer mehr junge Menschen sind psychisch belastet

Wegen stressbedingter Beschwerden (Kopf- oder Bauchschmerzen, Reizbarkeit, Erschöpfungszustände) und psychischer Krankheiten sind immer mehr Schülerinnen und Schüler in Behandlung. Das geht aus einer Auswertung der Versichertendaten der Kaufmännischen Krankenkasse (KKH) in Hannover hervor. Hochgerechnet handele es sich um etwa 1,1 der insgesamt rund 9 Millionen 6- bis 18-Jährigen in Deutschland, teilte die KKH am 24.10.2018 mit.

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letzte Änderung: 11.02.2019
18.10.2018

Freies Spielen ist elementar für die Entwicklung unserer Kinder

Beim Spielen geht es nicht nur um Spaß, sondern auch darum, zu experimentieren, Grenzen und Risiken auszuprobieren. „Untersuchungen zeigen, dass Spielen sich positiv auf die Sprach-, Rechen-, Problemlösungs- und sozialen Fähigkeiten auswirkt, Stress verringert und die Kreativität und die Phantasie fördert“. Darauf macht der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ) aufmerksam. Die American Academy of Pediatrics (AAP) hat dafür in einer aktuellen Veröffentlichung wissenschaftliche Belege gesammelt.

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letzte Änderung: 26.04.2019
06.10.2018

Cannabis im Netz als Wunderpflanze – der Joint bei Jugendlichen ein echtes, gesundheitliches Risiko.

Eine neue Studie von Prof. Dr. Patricia J. Conrod, Professorin für Psychiatrie an der Universität von Montreal bestätigt jetzt den Zusammenhang von Cannabis-Rauchen (Kiffen) und Verhaltensauffälligkeiten bei Jugendlichen (Symptome wie Vergesslichkeit, verlangsamte Reaktionsfähigkeit, Aggressivität). Cannabis wird zunehmend als Heilpflanze eingesetzt, jedoch OHNE den berauschenden Wirkstoff THC und NICHT bei Kindern und Jugendlichen. Hilfreiche Informationen zu Cannabiskonsum als Rauschmittel finden Sie unter dem Link zum Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte

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letzte Änderung: 23.01.2019
18.09.2018

HPV-Impfung ist zukünftig für alle Kinder zwischen 9 und 14 Jahren Kassenleistung

Endlich ist die HPV-Impfung auch eine Kassenleistung für Jungs zwischen 9 und 14 und Jahren. In Deutschland gibt es seit mehr als zehn Jahren die Impfung gegen humane Papillomaviren (HPV). Das Virus kann bei Mädchen und Frauen Gebärmutterhalskrebs auslösen. Jungen wie Mädchen können nach einer Infektion unschöne Genitalwarzen (Feigwarzen) bekommen. Die Impfung schützt Jungen zu 80 bis 90 Prozent vor Krebsvorstufen laut aktueller Daten des Robert-Koch-Institutes.

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letzte Änderung: 23.09.2018
03.08.2018

Hand-Mund-Fuß Erkrankungen treten vermehrt im Spätsommer auf.

Die Hand-Fuß-Mund-Krankheit bezeichnet eine sehr ansteckende Viruserkrankung, die vor allem bei Kindern unter zehn Jahren auftritt. Charakteristisch sind rote Flecken und mit Flüssigkeit gefüllte Bläschen im Mund, sowie rötliche Knötchen und Flecken vor allem an den Handflächen und an den Fußsohlen. Meist heilt die Erkrankung folgenlos nach 10 Tagen ab. Einen guten Überblick bietet die Onmeda-Website.

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letzte Änderung: 03.09.2018
11.07.2018

Seit dem Jahr 2000 haben HiB- und Pneumokokkenimpfstoffe 1,35 Millionen Kindern das Leben gerettet

Impfstoffe retten Leben: Dank der HiB- und Pneumokokkenimpfstoffe konnten 1,35 Millionen Kindern das Leben gerettet werden. Eine beachtliche Zahl, über die man einmal nachdenken sollte, wenn man sich beim Thema Impfen von Kindern unsicher ist. Hib und Pneumokokken sind bei Kindern in den ersten 5 Lebensjahren häufige Verursacher von Lungenentzündungen, Meningitis und anderen schweren Infektionen.

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letzte Änderung: 11.07.2018
24.06.2018

Google „familiy Link“ schütz Kinder vor nicht altersgerechten Inhalten.

Seit Mai 2018 ist nun die App von Google „familiy Link“ erhältlich. Mit Hilfe dieser APP können Eltern ihren Kindern separate Google-Konten einrichten, diese verwalten und Inhalte kontrollieren. Es können ungeeignete Inhalte, Suchergebnisse oder Apps gesperrt  und die Nutzung überwacht werden. Es ist ebenfalls möglich, die Nutzungsdauer von Apps zu regulieren oder den Smartphone-Zugang komplett zu sperren.

 

 

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letzte Änderung: 11.07.2018
17.06.2018

Bald zugelassen: Schnelle Ritalinpille bei ADHS (mittelschwer bis schwer).

Die neue Behandlungsleitlinie welche in Kürze erscheinen wird, sieht vor das Kinder künftig schneller und leichter Ritalin (Medikament gegen ADHS) bekommen sollen. Bald soll die Verschreibung auch bei mittelschwerer Ausprägung von ADHS möglich sein; hier war bisher eine Verhaltenstherapie empfohlen. Experten bewerten diese Empfehlung eher kritisch. Die Süddeutsche Zeitung hat hierzu einen guten Übersichtsartikel geschrieben.

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letzte Änderung: 29.06.2018
05.06.2018

Schwere Misshandlungen und sexueller Missbrauch nehmen in Deutschland zu.

Aktuelle Zahlen: Die Polizei registrierte im vergangenen Jahr 4.247 Kinder, die schwer misshandelt wurden (2016: 4237). Davon waren 1.830 Kinder jünger als sechs Jahre alt. Früh werden Kinder und Jugendliche auch mit Pornografie konfrontiert – 40 Prozent der für die MiKADO-Studie befragten Jugendlichen sind bereits als Kind erstmals mit Online-Pornografie konfrontiert worden. Fast die Hälfte (47 Prozent) gaben an, Pornografie mindestens einmal von einem Erwachsenen erhalten zu haben. Wer ihnen die Abbildungen schickt, wissen die meisten Jugendlichen nicht (52 Prozent).

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letzte Änderung: 29.06.2018


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