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Das Thema Corona zeigt es sehr deutlich. Die zunehmende digitale Informationsflut, Fake News, Robots etc. machen es uns immer schwerer, relevante, vertrauenswürdige Inhalte zu Gesundheitsthemen und Produkten/App´s zu finden. Für medizinische Laien ist schwer, die Flut an News, Studien, Produktinformationen etc. zu werten, oder als falsch/richtig einzustufen. Unsere Aufgabe:

Schützen: vor irreführenden Informationen/Fake-News
Anbieten:  Vertrauenswürdige, getestete Produkte/APP´s
Vernetzen: Stakeholder Kindergesundheit
Entwickeln: Digital Health/Steigerung der Gesundheitskompetenz

Alles in seinen Möglichkeiten stehende zu tun, um Kindern ein gesünderes Leben zu ermöglichen, das ist die Mission von Kindermedizin.info.

Kindermedizin.info ist eine reine Informationsseite und kann und soll keinen Arztbesuch ersetzen. Bitte meldet Euch, gerade mit den Kleinen, immer bei einem Arzt oder Klinik, wenn Ihr Krankheitszeichen feststellt. Diese Website wird nicht durch Werbung finanziert.







Kommentar

06.10.2020

Kleinkinder mit Maske – NEIN, sagen nicht nur wir…

Kaum ein Thema wird im Moment über Kinder so heiß diskutiert, wie das Thema Maske tragen. Wann, warum und warum nicht?

Der Verband der Kinder- und Jugendärzte, die WHO und viele mehr raten inzwischen vom Tragen der Maske bei Kleinkindern (bis 5 Jahre) ab. Inzwischen wissen wir Alle mehr, fast täglich werden neue, z.T. sehr widersprüchliche Studien veröffentlicht. Viele sind verunsichert, aufgrund der massiven Berichterstattung, irreführenden Beiträgen bis hin zu Verschwörungstheorien.

Inzwischen sind sich Experten jedoch einig, Kleinkinder keine Masken tragen zu lassen, dafür gibt es körperliche und psychologische Argumente.

 

Natürlich gibt es Ausnahmen wie z.B. chronisch kranke Kinder, Menschenansammlungen in Innenräumen in denen der Abstand zu fremden Personen von 1,5m nicht eingehalten werden kann.

Kleinkinder brauchen Körpersprache noch viel mehr als wir, ein Lächeln – das Freude signalisiert. Wobei ich mich auch als Erwachsener nicht daran gewöhnen kann, dass ich mein fremdes Gegenüber, Mundschutz tragend, auch nicht mehr einschätzen kann. Mir fehlt das freundliche Lächeln der alten Dame, wenn ich Ihr den Vortritt lasse, doch diesen Winter wird es wohl so bleiben. Hoffen wir, speziell auch für unsere Kinder, das Stück für Stück die unbeschwerte Kindheit wieder zurückkommt. Bis dahin sind wir inzwischen Alle soweit, was das Thema Maske tragen betrifft, Selbstverantwortung zu übernehmen und den Spaziergang im Wald an der frischen Luft ohne Maske zu genießen.

News - für Sie recherchiert

28.09.2020

Gute Aktion: Stillecken bei dm-Drogeriemarkt

Stillende Mütter finden bei dm in Stillecken einen angenehmen Rückzugsort, um ihr Baby zu stillen. Deutschlandweit in bisher über 750 dm-Märkten. Zu finden sind die Stillecken, die durch einen Wandbogen zur Hälfte vom übrigen Markt abgeteilt sind, neben dem gewohnten Stillregal.

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letzte Änderung: 04.10.2020
24.09.2020

116 111 – die Helpline für Kinder.

Stress mit Eltern, Freunden oder Mitschülern? Mobbing oder Abzocke im Internet oder Klassenzimmer? Angst, Missbrauch, Essstörungen, Depression oder Sucht? Wenn sich Kinder mit Problemen alleine fühlen gibt es kostenlose Hilfe: Montags bis samstags von 14 bis 20 Uhr unter der Rufnummer 116 111.

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letzte Änderung: 26.09.2020
18.09.2020

Fieberambulanzen sind der falsche Weg.

Sogenannte Fieberambulanzen sollen nach dem Willen des Bundesgesundheitsministers die Praxen entlasten, wenn die Corona- Infektionszahlen in den Wintermonaten wieder steigen. Kinder- und Jugendärzte halten diese Idee für schädlich – wir auch:

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letzte Änderung: 27.09.2020
12.09.2020
04.09.2020

Gesichert: COVID-19 verursacht bei Kindern mildere Symptome.

Eine englische Studie mit 651 Kindern und Jugendlichen, im Alter bis zu 19 Jahren, kam zu dem Ergebnis, dass Kinder und Jugendliche seltener als Erwachsene bei COVID-19 einen schweren Krankheitsverlauf entwickeln, oder daran sterben. Die Studie bestätigt bisherige Studien. Mehr beim BvKJ:

 

 

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letzte Änderung: 13.09.2020
24.07.2020

Auszeit :)

Ferien zuhause – klingt zugegebenermaßen nicht sehr aufregend, aber es gibt kleine psychiologische Tipps, wie es besser gelingen kann: Planen Sie die Tage genau wie im Urlaub, so dass auch Vorfreude entstehen kann. Starten Sie mit einem Ritual, wie z.B. ein besonderes Abendessen. Versuchen Sie Neues, Unbekanntes zu erleben – das trainiert das Gehirn und bleibt in Erinnerung.
Wir melden uns wieder Anfang September mit News/Interessantem zum Thema Kindergesundheit.

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letzte Änderung: 27.07.2020
19.06.2020

Coronainfektion bei Kindern: Erste Studienergebnisse.

Wir haben uns die letzten Wochen absichtlich zurückgehalten was Aussagen zu Coronainfektionen bei Kindern betrifft, da es hierzu keine klaren, eindeutigen Ergebnisse gab. Vieles wusste man einfach noch nicht. Zu viele Informationen prasselten auf uns ein, zum Teil ungefiltert – für den med. Laien nicht wertbar. Mal hilft das Tragen eines Mundschutzes nicht, mal ist es eine wertvolle Maßnahme. Kinder wurden anfänglich als „superspreader“ bezeichnet und als erste Zielgruppe aus dem Alltagsleben ausgeschlossen. Für Eltern ist diese Zeit in doppelter Hinsicht schwierig; Zum einen die Sorge um die Gesundheit der Kinder und zum anderen die Mehrfachbelastung durch geschlossene Kindergärten und Schulen. Hinzukommend die ständig wechselnden Informationen, die zum Teil sehr irreführend waren.
Nun endlich liegen Ergebnisse einer seriösen Studie der vier Universitätsklinika in Freiburg, Heidelberg, Tübingen und Ulm vor (initiiert und finanziert vom Land Baden-Württemberg).
Rund 2.500 Kinder im Alter von einem bis zehn Jahren und jeweils ein Elternteil wurden zwischen dem 22. April und dem 15. Mai 2020 auf aktuelle oder bereits überstandene SARS-CoV-2-Infektionen untersucht. In dieser Studie wurde untersucht, wie viele Paare aus je einem Elternteil und einem Kind unbemerkt zum Zeitpunkt der Testung infiziert waren oder bereits Antikörper nach einer überstandenen, aber unbemerkt gebliebenen Corona-Virus-Infektion gebildet hatten.
Vorläufige Ergebnisse der Eltern-Kind COVID-19-Studie:

  • Wahrscheinlich infizieren sich Kinder weniger als halb so häufig mit Sars-CoV-2 , wie Erwachsene.
  • Kinder in der Notbetreuung steckten sich nicht häufiger an, als Kinder, die Zuhause betreut wurden.
  • Insgesamt geringe Zahl von unbemerkten Infektionen.

Dies sind vorläufige Ergebnisse der groß angelegten Studie. Die Studie wird Anfang Juli abgeschlossen sein, bis dahin sprechen wir von vorläufigen Ergebnissen.
In einer weiteren Studie „C19.CHILD Hamburg“ des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE)

werden 6.000 gesunde und chronisch kranke Kinder und Jugendliche im Alter von 0 bis 18 Jahren auf die Häufigkeit und Schwere einer Infektion mit dem neuartigen Corona-Virus untersucht.

Sechs Wochen nach dem Studienstart liegen erste Zwischenergebnisse (3.107 Probanden) vor:

  • Wie häufig sich Kinder infizieren ist altersabhängig. Ältere Kinder infizieren sich häufiger.
  • 964 Kinder und Jugendliche mit chronischen Vorerkrankungen wurden untersucht. Kinder mit Vorerkrankungen waren beim Antikörper-Nachweis seltener betroffen.

Die positiv getesteten Kinder werden in einer Follow-up-Phase über einen Zeitraum von sechs Monaten weiter begleitet. Zudem werden die immunologischen und biochemischen Folgen der Interaktion des Virus mit dem kindlichen Immunsystem erforscht sowie Risikogruppen unter chronisch kranken Kindern identifiziert werden. Beide Studien liefern erste, beruhigende Ergebnisse. Dennoch sollten wir darauf achten, dass Kinder nicht allzu häufig wechselnde Sozialkontakte haben und Händewaschen nach wie vor eine wichtige Hygienemaßnahme ist, nicht nur zur Verhinderung von Coronainfektionen.

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letzte Änderung: 15.07.2020
22.04.2020

Wir brauchen klare, verständliche Aussagen.

Dieser „Glaubenskrieg“ in den Medien: immer mehr Studien mit geringer Fallzahl aus China, Island, USA, Österreich, Italien, Deutschland, etc. die Kein med. Laie verstehen kann, werden öffentlich im TV diskutiert. Mal so – mal so. Mal von einem BWLer, mal von einem Ethiker, mal von einer Moderatorin, dann von einem Moderator. Jetzt noch eine YouTube Wissenschaftsjournalistin die uns erklärt, dass eigentlich keiner unserer Experten seinen Job wirklich gut macht. Sehr gut!!! Genau das ist es was wir noch brauchen – noch mehr Verunsicherung, noch mehr Fragen – das macht noch mehr Angst. Möchte man das?

Gebt den Menschen endlich klare Handlungsempfehlungen und Antworten auf Ihre dringenden medizinischen Fragen, anstatt immer noch zu erklären, dass Händewaschen und Abstandhalten was bringt. Äh, seit 4 Wochen bringt ja auch das Tragen eines Mundschutzes einen gewissen Eigenschutz, nachdem uns 6 Wochen lang erzählt wurde, dass es nur Fremdschutz ist. Lesson learned.

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letzte Änderung: 22.04.2020
10.04.2020

Genießt die Ostertage, wenn möglich.

Es sind anstrengende Zeiten für Alle von uns, doch gerade Eltern sind besonders gefordert und finden schwer Ruhe. Wenn möglich, lasst das Thema Corona über die Ostertage ein wenig ruhen. Es ändert sich nichts, außer „Zahlen“, die man tagesaktuell eigentlich auch nicht braucht. Wir melden uns in ein paar Tagen wieder. Schöne Auszeit.

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letzte Änderung: 13.04.2020
02.04.2020

Corona-Podcast von Prof. Kekulè: Zuhören, lernen und auch mal lachen.

Über das Thema Coronavirus ist sehr viel Information im Netz und in den sozialen Medien. Leider sehr viel Fehlinformation, Panikmache und für den medizinsichen Laien nicht zu beurteilen. Einer unserer med. Beiräte, der Virologe und Pandemie-Experte Prof. Alexander Kekulè hat einen täglichen Podcast auf MDR, den wir wirklich sehr empfehlen können. Informativ, gut erklärt und Humor kommt auch nicht zu kurz:

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letzte Änderung: 06.04.2020


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