Waren Kita-Schließungen wirklich falsch?

Gesundheitsminister Lauterbach sagt die Kita-Schließungen zu Anfang der Pandemie waren ein Fehler – ach ehrlich?
Für Prof. Kekulé (MDR-Podcast vom 03.11.2022) ist das Ergebnis der Studie nicht eindeutig (Es geht um eine Studie, die geleitet wurde vom Robert-Koch Institut).
Nun zu unserem Minister – Orginalzitat:
„Kitas waren keine Infektionsherde. Die Inzidenz bei den Unter-Fünfjährigen liegt relativ
konstant im Moment, und lag auch immer, relativ konstant unter den Infektions-Inzidenzen
der Kinder im Grundschulalter und bei den Jugendlichen. Die Übertragungsrate in einer KitaGruppe betrug nur 9,6 Prozent. Das ist eine deutlich unterdurchschnittliche Übertragungsrate, die dabei in der Größenordnung von einem Fünftel der Übertragungsrate in Familien liegt. Einfach ausgedrückt also: in Kitas konnten man sich sehr viel weniger schnell infizieren als in den Familien. Somit muss man sagen, nach dem Wissen von
heute kommt man klar zu der Erkenntnis, dass die Kita-Schließungen zu Beginn der Pandemie nicht nötig gewesen wären. Sie waren also unnötig aus der Sicht der Wissenschaft von Koch-Institut und dem Deutschen Jugendinstitut und die über gut zwei Jahre die Corona-Situation in Kindertagesstätten analysiert hat.“. Wir finden das ziemlich unglaublich, was man nun von höchster Stelle hört. Pandemien gibt es schon sehr lange – Covid war nicht die Erste. Es liegen Notfallpläne, welche von internationalen Pandemieexperten bereits vor Jahrzehnten erarbeitet wurden, in den Schubladen unserer Regierungen herum und nun soll die sehr belastende Zeit der geschlossenen Kindergärten und Schulen für Kinder und Eltern, laut unserem Minister, umsonst gewesen sein? Was soll man da noch sagen…Uns fehlen die Worte 🙁

Stress bei Kindern reduzieren – Hunde?

Na, wer hätte das gedacht! Eltern konnten ihren Kindern je nach Art der sozialen Unterstützung Stress nehmen, aber nicht so effektiv wie der Familienhund. Vergangene Studien haben bereits gezeigt, dass Haustiere einen beruhigenden Einfluss auf Erwachsene haben und daher Stress reduzieren. Nun haben amerikanische Forscher untersucht, ob das auch für Kinder gelte. Ihre Antwort lautet: Ja.

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