Die Viruserkrankung der Infektionskrankheit COVID-19 (umgangssprachlich oft als „Corona“ oder „COVID“ abgekürzt) ist eine durch Viren hervorgerufene Infektionskrankheit. Am 31. Dezember 2019 wurden erste Ausbrüche der neuen Lungenentzündung dokumentiert. Am 11. Februar 2020 schlug die Weltgesundheitsorganisation (WHO) den Namen COVID-19 für die Infektionskrankheit vor. Die dritte und bisher verheerendste Pandemie des 21. Jahrhunderts.

Die WHO fasste am 19. Februar 2020 die bis dahin wissenschaftlich gesicherten Erkenntnisse zusammen:

– Zeit zwischen Infektion und Auftreten der Symptome (Inkubationszeit): 0–14 Tage. (Im Durchschnitt 5–6 Tage)

– Ansteckungszeit: rund 5–7 Tage

– Sterblichkeit:  0,3–1 %

– Laut WHO waren (April 2020) 95 % aller in Europa gemeldeten Todesfälle der Altersgruppe über 60 zuzuordnen. Mehr als 50 % dieser Verstorbenen waren über 80 Jahre alt. Lediglich 0,8 % der Verstorbenen hatten keine Vorerkrankung, während 25,1 % eine und 25,6 % zwei Vorerkrankungen hatten. Drei oder mehr Vorerkrankungen wurden bei 48,5 % der Fälle festgestellt. Dies gilt auch für Kinder.


  • Krankheitsbild

    Vergleich mit Influenza (Grippe)

    COVID-19 ist genauso leicht übertragbar wie die Grippe, aber eine Stufe geringer in der Symptomatik (Auswirkungen der Erkrankung), was die Symptome (Husten, Fieber, Schnupfen etc.) betrifft.

    Die Übertragung von Corona (Covid-19) erfolgt überwiegend durch Tröpfcheninfektion, d.h. winzige, mit dem Auge nicht erkennbare, virusbelastete Tröpfchen, die beim Sprechen, beim Husten oder Niesen ausgestoßen werden und von Kontaktpersonen vor allem über die Schleimhäute Mund, Nase, Rachen übertragen werden.

     

     

     


  • Symptome und Therapie

    Kinder zeigen deutlich seltener Symptome (Krankheitszeichen). Kinder und Jugendliche erkranken nur sehr selten schwer an Corona (COVID-19). Die Symptome mit Husten, Schnupfen, Fieber und Halsschmerzen sind nicht von anderen Atemwegsinfektionen zu unterscheiden. Die typischen Geruchs- und Geschmacksstörungen sind bei kleinen Kindern nicht zu erfassen und können bei älteren Kindern und Jugendlichen auch durch eine verstopfte Nase bedingt sein.

    Selten tritt eine Lungenentzündung auf, häufiger bei Kindern mit chronischen Vorerkrankungen. Selten (ca. einmal auf 4.000 Fälle) kommt es noch während oder kurz nach COVID-19 zu einer schweren Entzündung mehrerer Organsysteme. Auch Säuglinge in den ersten drei Lebensmonaten haben ein erhöhtes Risiko für Komplikationen und müssen häufig im Krankenhaus behandelt werden. Todesfälle durch Coraona (COVID-19) sind bei Kindern und Jugendlichen extrem selten.


wikipedia(2022).. : Wikipedia
Kinderärzte im Netz(2022).Corona. Berlin: Bundesverband der Kinder- und Jugendärzte
letzte Änderung: 03.12.2022