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AIDS

Definition

AIDS ist die Abkürzung für „acquired immunodeficiency syndrome“ (deutsch: erworbenes Immundefizienzsyndrom). Eine AIDS-Erkrankung ist die Folge einer Infektion mit dem dem HI-Virus. Das Humane Immundefizienz-Virus, abgekürzt als HIV, ist ein Virus, das zur Familie der Retroviren und zur Gattung der Lentiviren gehört. Eine unbehandelte HIV-Infektion führt nach einer unterschiedlich langen, meist mehrjährigen symptomfreien Zeit (Latenzphase) in der Regel zu AIDS.

 

Wie wird das HI-Virus übertragen?

Das HI-Virus wird durch Kontakt mit den Körperflüssigkeiten Blut, Sperma (auch Präejakulat), Vaginalsekret sowie Muttermilch und Liquor cerebrospinalis übertragen. Potenzielle Eintrittspforten sind frische, noch blutende Wunden und Schleimhäute (Bindehaut, Vaginal- und Analschleimhaut) bzw. nicht ausreichend verhornte, leicht verletzliche Stellen der Außenhaut (Eichel, Innenseite der Vorhaut, Anus). Als häufigste Infektionswege sind zu nennen der Anal- oder Vaginalverkehr ohne Verwendung von Kondomen und die Benutzung unsteriler Spritzen beim intravenösen Drogenkonsum.

AIDS-Infektion beim Kind

Das Risiko einer Infektion eines Kindes durch eine HIV-infizierte Mutter während der Schwangerschaft oder während der Geburt wird auf 10 bis 30% geschätzt. Bei bekannter HIV-Infektion der Mutter kann das Risiko einer Übertragung auf das Kind durch die Gabe antiretroviraler Medikamente (an die Mutter vor und das Kind nach der Geburt), die Geburt durch Kaiserschnitt und den Verzicht auf das Stillen des Kindes auf unter ein Prozent vermindert werden.

HIV Symptome bei Kindern

HIV Symptome bei Kindern werden oft erst spät als solche wahrgenommen. „Typische“ HIV Symptome gibt es nicht. Anzeichen für eine HIV Infektion ähneln denen einer Grippe und sind von grippeähnlichen Infektionskrankheiten nicht eindeutig zu unterscheiden. Mögliche Anzeichen einer beginnenden Abwehrschwäche können Fieber, Müdigkeit, Unwohlsein, Appetitverlust, Hautausschlag, Gelenksschmerzen, Übelkeit und Durchfall sein. Ein Großteil aller Infektionen verläuft sogar komplett symptomfrei, also ohne ersichtliche Anzeichen. HIV-Infektionen bei Kindern unterscheiden sich von der Infektion des Erwachsenalters hinsichtlich des Infektionsweges, der Virusdynamik, der Reife des Immunsystems und der klinischen Manifestationen.

Weiterführende Informationen finden Sie in den von uns recherchierten und geprüften Websites:


Kliniken/Fachgesellschaften

14.06.2015

Arbeitsgemeinschaft d. Wissenschaftlichen Med. Fachgesellschaften e.V. (AWMF)

Leitlinien zur Therapie von Kindern und Jugendlichen mit HIV-Infektion und AIDS (PDF).


14.06.2015

Kinderärzte-im- Netz.de, Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte e. V.

AIDS bei Jugendlichen. Informationen zu Ursachen, Symtomen, Therapie, Vorsorge, nützliche Adressen und Links.


14.06.2015

Pädiatrische Arbeitsgemeinschaft AIDS (PAAD) e.V.

Charité – Universitätsmedizin, Forschungsgemeinschaft, Adressen von medizinischen Zentren.


Institution/Behörden

14.06.2015

Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA)

Das Beratungsportal zu HIV, AIDS und anderen sexuell übertragbaren Infektionen. Antworten auf häufige Fragen (FAQs) und Online-Beratung (Anmeldung erforderlich).


Kommerzielle Anbieter

14.06.2015

Janssen-Cilag

Viele Informationen rund um AIDS, Experten-Forum für Fragestellungen, anonymes Netzwerk für Betroffene und Angehörige, Adressfinder, Veranstaltungskalender.


14.06.2015

Stern.de

Guter Übersichsartikel zur aktuellen Situation bei HIV und AIDS.


Selbsthilfe/Patientenorganisationen

AIDS Hilfe Deutschland
06.04.2017

Deutsche AIDS-Hilfe e.V.

Umfangreichste Seite zu AIDS im Netz, Veranstaltungen und Seminare, Ärztefortbildung, Bestellservice für Informationsmedien, Telefonische Hilfe, Online-Beratung, Adressen u.v.m.


14.06.2015

Arbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz Hamburg

Alles Wissenswerte rund um HIV-Infektion und AIDS speziell für Kinder, Jugendliche und deren Familien, Telefonnummern, Beratungs-Adressen.


30.05.2015

Elterninitiative HIV-betroffener Kinder e.V

Selbsthilfegruppe für Eltern betroffener Kinder.