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Impfungen

Definition

Impfungen, auch Schutzimpfung oder Vakzination genannt, sind vorbeugende Maßnahme gegen Infektionskrankheiten. Sie beruhen auf einer Erreger-spezifischen aktiven Immunisierung und werden daher manchmal auch als Aktiv-Impfungen bezeichnet.

Ziel der (aktiven) Impfung ist es, das körpereigene Immunsystem zu befähigen, auf die Infektion mit einem Krankheitserreger so rasch und wirksam zu reagieren, dass daraus keine oder nur eine abgeschwächte Infektionskrankheit resultiert. Derzeit steht eine Impfung gegen eine Vielzahl von viralen und bakteriellen Infektionskrankheiten zur Verfügung. Nach Einschätzung des Robert-Koch-Instituts gehört die Impfung zu den wichtigsten und wirksamsten präventiven Maßnahmen, die in der Medizin zur Verfügung stehen. Die meisten aktiven Impfungen werden in den Oberarmmuskel verabreicht. Bei Kindern ist auch eine Injektion in den Oberschenkel zulässig; bei kleinen Kindern kommt es nach bestimmten Impfungen zu weniger Lokalreaktionen, wenn diese in den Oberschenkel erfolgen.

Die Wirksamkeit von Impfungen ist durch umfangreiche Studien dokumentiert und von staatlichen Stellen bestätigt. Die Nebenwirkungen der heute amtlich empfohlenen Impfungen sind in der Regel so gering, dass sie nicht oder als nicht wesentlich wahrgenommen werden. Unterschieden wird dabei zwischen Impfreaktion und Impfkomplikation.

Reaktionen und Komplikationen

Bei der Bewertung von Reaktionen nach einer Impfung muss stets bedacht werden, dass die Impfung bei gesunden Menschen durchgeführt werden und eine anschließende Erkrankung stark empfunden wird. Die Erwartung schwerer Nebenwirkungen kann zu einer gesteigerten Selbstbeobachtung führen. Als Folge können zufällig auftretende Befindlichkeitsstörungen, die normalerweise gar nicht beachtet werden, plötzlich bewusst wahrgenommen und irrtümlich der Impfung angelastet werden.

Als sogenannte Impfreaktion werden kurzzeitig und vorübergehende Lokal- und Allgemeinreaktionen bezeichnet. Diese können als temporäre, leichtere Nebenwirkungen Schmerzen, Spannung und Schwellung an der Injektionsstelle, Abgeschlagenheit oder Kopf- und Gliederschmerzen auftreten.

„Impfmüdigkeit“ und ihre Folgen

Durch die sogenannte „Impfmüdigkeit“, d.h. die Vernachlässigung oder bewusste Ablehnung der empfohlenen Schutzimpfungen, treten manche Infektionskrankheiten wieder vermehrt auf. Sinkt die Durchimpfungsrate unter die kritische Schwelle für die Immunität der Gesamtbevölkerung, stellt die Impfmüdigkeit zudem eine für Säuglinge, Alte und immundefiziente Patienten, lebensbedrohende Verhaltensweise dar. Der Impfkalender der ständigen Impfkommission (STIKO), der einen Überblick über die in Deutschland empfohlenen Impfungen gibt, sieht wiederholte Impfungen ab dem Säuglingsalter vor.

Weiterführende Informationen finden Sie in den von uns recherchierten und geprüften Websites:


Institution/Behörden

Impfempfehlungen für Kinder bis 12 Jahre
22.06.2015

Impfen-info.de (BZgA)

Sehr informativ und umfangreich – mit vielen Tipps. Liste mit Impfempfehlungen für Kinder bis 12 Jahre.


Fakten und Empfehlungen zum Impfen
22.06.2015

Robert Koch-Institut

Impfempfehlungen der ständigen Impfkommission mit vielen Informationen rund um´s Impfen.


22.06.2015

Kinder- und Jugendärzte im Netz. Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte e. V.

Sehr ausführliche Informationen rund um das Impfen und die verschiedenen Impfstoffe.


Kommerzielle Anbieter

Erklärvideo Impfen
22.06.2015

Explainity GmbH

Informatives Video „Impfen einfach erklärt“.


Informationen zu Impfung
22.06.2015

NetDoktor.de

Umfangreiche Informationen und weiterführende Artikel.


27.10.2016

GlaxoSmithKline (GSK)

Viele Informationen rund um´s Impfen, speziell bei Kindern. Hilfreiche FAQ´s, News und wertvolle Informationen zu Reiseimpfungen.


Selbsthilfe/Patientenorganisationen

Polio Selbsthilfe
22.06.2015

POLIO Selbsthilfe e. V.

Viele Informationen, Adressen, Forum und Selbsthilfe-Netzwerke.