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Heuschnupfen

Heuschnupfen im Kindesalter

Die allergische Rhinitis (Heuschnupfen oder Pollinose) ist eine allergisch bedingte Entzündung der Nasenschleimhaut. Diese wird oft von weiteren Erkrankungen der Atemwege begleitet wie Entzündungen der Nasennebenhöhlen (Sinusitis) und Asthma.

Unter dem Überbegriff allergische Rhinitis werden die saisonale allergische Rhinitis, die nur während der Frühlings-, Sommer- und (nach Region) Herbstmonate vorkommt, die ganzjährige (perenniale) allergische Rhinitis (Hausstauballergie) und die berufsbedingte allergische Rhinitis zusammengefasst.

Die Erkrankung beginnt meistens im frühen Kindesalter und führt jahrzehntelang zur Beeinträchtigung der Lebensqualität. Das Immunsystem von Kindern mit Heuschnupfen reagiert überempfindlich auf bestimmte Eiweiße aus Hasel-, Erlen, Birken- oder Gräserpollen. Die Folge ist eine entzündliche Reaktion der Schleimhäute nach Pollenkontakt, ­spürbar durch Schwellung, Rötung, Juckreiz und Sekretabsonderung.

Diagnose

Die Diagnose einer allergischen Rhinitis beginnt mit der Erhebung der Krankengeschichte, der sog. Anamnese. Dauer, Zeitpunkt des Auftretens und andere Begleitumstände der auftretenden Symptome geben erste Hinweise auf das oder die ursächlichen Allergene. Diese können dann anhand des sog. Prick-Tests identifiziert werden. Dabei werden verschiedene allergenhaltige Lösungen auf die Haut des Unterarms geträufelt und anschließend die Haut mit einer Nadel angeritzt. Bei einer Überempfindlichkeit gegen einen dieser Stoffe, zeigt sich innerhalb von 20 Minuten eine Rötung der Haut mit Quaddelbildung. Besonders bei kleinen Kindern ist eine Blutuntersuchung allerdings dem Prick-Test vorzuziehen.

Spätfolgen

Bei etwa jedem dritten Kind mit Heuschnupfen entwickelt sich irgendwann zusätzlich ein allergisches Asthma mit Husten, pfeifender Atmung und Anfällen von Atemnot. Die gesundheitlichen Auswirkungen betreffen das Sozialleben und die schulische Leistungsfähigkeit.

Bei allergiekranken Kindern ist der Gang zum Facharzt unvermeidlich. Der Kinderallergologe stellt zunächst den Allergieauslöser anhand der Krankengeschichte und Allergietests fest ­ – eine wichtige Grundlage für die erfolgreiche Behandlung.

Weiterführende Informationen finden Sie in den von uns recherchierten und geprüften Websites:


Kliniken/Fachgesellschaften

Heuschnupfen Informationen der Kinder- und Jugendärzte
22.06.2015

Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte

Umfangreiche Informationen zu Diagnose, Therapie und weiterführende Adressen.


Heuschnupfen - Informationen zu den Behandlungsmöglichkeiten
22.06.2015

Bundesverband der Pneumologen

Kurze Übersicht zu den Therapiemöglichkeiten bei Allergien.


Institution/Behörden

Info zu Heuschnupfen und Alltagstipps
22.06.2015

Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung

Informationen zu Ursachen, Symptomen und Pollenbelastung. Tipps zur Verminderung der Pollenbelastung.


Kommerzielle Anbieter

Informationen und Handy-App zu Heuschnupfen
22.06.2015

Heuschnupfen.org

Sehr umfangreiche Informationen, Handy-App mit Pollenflugkalender, Pollenvorhersage und Tagebuch.


Heuschnupfen - die wensentlichen Informationen
22.06.2015

Netdoktor.de

Umfangreiche Informationen zu Symptomen, Ursachen und Therapiemöglichkeiten, Tipps zur Vorbeugung und Verringerung der Pollenbelastung. Bildergalerie „Pollen“.


Informationen und Services zu Heuschnupfen
22.06.2015

Heuschnupfen.de, MEDA Pharma

Informationen zu Ursachen und Therapiemöglichkeiten bei Heuschnupfen. Serviceleistungen wie Pollenflugkalender, Pollen-App und -Widget für den PC.